Der Workflow im Detail

Von der Auswahl Ihrer Bauteile bis zur Vorbereitung des Drucks: PartInspector unterstützt Sie dabei, auch große Bauteilbestände systematisch zu untersuchen, Druckkonfigurationen zu vergleichen und geeignete Kandidaten für den FDM-3D-Druck zu identifizieren.


Der klar strukturierte Workflow führt Sie Schritt für Schritt durch den Analyseprozess.

Bauteile auswählen

Importieren Sie Ihre 3D-Daten und stellen Sie die Bauteile zusammen, die Sie untersuchen möchten. PartInspector unterstützt STEP- und STL-Dateien und ermöglicht es Ihnen, auch größere Bauteilbestände effizient zu erfassen.

Wählen Sie einen Hauptordner aus, um unterstützte Dateien einschließlich der Dateien in Unterordnern zu finden. Sie können einzelne Bauteile gezielt auswählen oder komplette Baugruppen importieren und in separate Bauteile aufteilen. Anschließend lassen sich diese einzeln analysieren und in Projekten organisieren.

Einfach importieren. Gezielt auswählen. Strukturiert starten.

Anforderungen festlegen

Jedes Bauteil stellt andere Anforderungen an die Fertigung. Legen Sie deshalb fest, welche Eigenschaften und Randbedingungen für Ihre Fragestellung besonders relevant sind. Die verfügbaren Einstellungen ermöglichen es Ihnen, die Analyse an Ihre individuellen Anforderungen anzupassen.

Über definierte Spezialflächen können Sie bestimmte Bereiche eines Bauteils gezielt berücksichtigen. Bei Bedarf lässt sich auch ein Belastungsfall definieren: Wählen Sie Flächen für die Einspannung und Krafteinleitung aus und legen Sie Kraftrichtung sowie Kraftwert fest, um verfügbare FEM-Berechnungen in die Bewertung einzubeziehen.

Die passenden Einstellungen für Ihre Fragestellung.

Analyse starten

Mit wenigen Schritten starten Sie die Analyse Ihrer ausgewählten Bauteile. PartInspector untersucht die Geometrie und ermittelt mögliche Druckorientierungen. Für jede ermittelte Orientierung werden die verfügbaren Kennzahlen berechnet, damit Sie die Varianten anhand gemeinsamer Kriterien vergleichen können.

Je nach Konfiguration umfasst die Analyse beispielsweise geometrische Eigenschaften, Supportbedarf, Druckzeit und Kosten. Wenn ein Belastungsfall definiert wurde, können zusätzlich FEM-Ergebnisse in die Bewertung einfließen.

Auch größere Bauteilbestände lassen sich auf diese Weise systematisch untersuchen. Das reduziert den manuellen Vergleichsaufwand und erleichtert die Vorauswahl geeigneter Kandidaten.

Weniger manuelle Arbeit. Mehr Vergleichsmöglichkeiten.

Ergebnisse prüfen

Nach Abschluss der Analyse stehen Ihnen die ermittelten Druckorientierungen und ihre verfügbaren Kennzahlen für den Vergleich zur Verfügung. So erkennen Sie, wie sich unterschiedliche Varianten auf technische und wirtschaftliche Kriterien auswirken.

Im integrierten 3D-Viewer können Sie die einzelnen Orientierungen betrachten und relevante Geometriebereiche genauer untersuchen. Die Kombination aus visueller Darstellung und Kennzahlen hilft Ihnen dabei, Auffälligkeiten zu erkennen und die Ergebnisse entsprechend Ihren Anforderungen einzuordnen.

Die übersichtliche Darstellung unterstützt Sie dabei, auch bei vielen untersuchten Bauteilen den Überblick zu behalten und geeignete Kandidaten für die weitere Bewertung auszuwählen.

Ergebnisse auf einen Blick. Unterschiede gezielt erkennen.

Konfiguration auswählen

Wählen Sie die Druckorientierung aus, die am besten zu Ihren Anforderungen passt. Die verfügbaren Kennzahlen unterstützen Sie dabei, technische und wirtschaftliche Aspekte gegeneinander abzuwägen und eine fundierte Auswahl zu treffen.

Exportieren Sie einzelne Bauteile als STL-Datei in der gewünschten Druckorientierung. Die Ausrichtung bleibt erhalten, sodass das Modell im Slicer bereits passend positioniert ist.

Für größere Bestände steht der Batch-Export zur Verfügung. Damit können Sie die jeweils am besten bewerteten Druckorientierungen mehrerer Bauteile in einem Schritt exportieren und die Ergebnisse für die weitere Vorbereitung von Druckaufträgen nutzen.

Von der Analyse zur passenden Druckkonfiguration.